Bilder auf der Intensivstation
Wie die Fachzeitschrift PHOTOGRAPHIE über meine Arbeit als Fotorestauratorin berichtete.
Vor einiger Zeit erhielt ich eine Anfrage eines Journalisten der renommierten Fachzeitschrift PHOTOGRAPHIE. Er war bei seiner Recherche auf meine Homepage gestoßen. Ausschlaggebend waren meine gute Sichtbarkeit bei Google, die vielen authentischen Kundenbewertungen und die Spezialisierung auf die digitale, professionelle Restaurierung alter Fotos und historischer Bilder.
Aus dieser ersten Kontaktaufnahme entstand schließlich ein mehrseitiger Fachartikel über meine Arbeit. Eine besondere Wertschätzung, über die ich mich sehr freue 🙂
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Fachzeitschrift PHOTOGRAPHIE 9-10 l 2024
Worüber wir gesprochen haben:
1. Erinnerungen bewahren
Alte Fotos sind oft die letzten Zeugnisse geliebter Menschen. Im Interview erzähle ich, warum Fotorestauration für mich weit mehr bedeutet als Bildbearbeitung. Sie hilft dabei, persönliche, emotionale Erinnerungen und Familiengeschichte für die kommende Generationen zu bewahren.
2. Jedes Bild ist digitale Handarbeit
Die Fotorestaurierung entsteht bei mir ausschließlich in digitaler Handarbeit. Ich optimiere die vorhandenen Bildinformationen sorgfältig und detailgetreu, sodass die ursprüngliche Struktur des Bildes erhalten bleibt.
Nur so entstehen Ergebnisse, die dem Original entsprechen und den antiken Charme beibehalten.
Überzeugen Sie sich gerne durch das Bewegen des Schiebereglers nach rechts/links, so können Sie das Restaurationsergebnis direkt nachvollziehen.


3. Qualität beginnt schon bei der Digitalisierung
Im Interview erkläre ich, warum ich statt Scanner mit professioneller Reprofotografie die Fotos und Bilder digitalisiere.
Nur dadurch lassen sich kleinste (noch vorhandene) Bildinformationen wieder sichtbar machen, die man mit Hilfe einer Feinoptimierung um ein Vielfaches vergrößern und neu drucken kann.

4. Die schönsten Momente
Das Wertvollste an meiner Arbeit sind nicht die restaurierten Fotos:
Es sind die Reaktionen meiner Kundinnen und Kunden!
Wenn aus einem fast zerstörten Bild wieder eine Erinnerung wird und dabei sogar Freudentränen fließen, weiß ich jedes Mal, warum ich meinen Beruf so sehr liebe.
Liane
15.12.2023
★ ★ ★ ★ ★
Ich hatte die Hoffnung fast aufgegeben. Das Portrait-Foto meiner Oma aus den 40er Jahren war vor über 30 Jahren von mir auf harten Karton geklebt worden. Beim unachtsamen Versuch, es Jahre später wieder zu entfernen, entstanden große Risse, ein Stück fehlte ganz (…). Ich recherchierte mir nun die Finger im Internet wund. Fand Frau Hubers Homepage, nahm mutig Kontakt auf von Hannover nach München, sendete das Stückwerk per Einschreiben…und dann war es wie Zauberei. Alle Risse, Flecken und das fehlende Stück wurden meisterlich restauriert. Das Ganze im gewünschten Sepia-Ton überhaucht. Meine Oma strahlt nun in neuem Glanz, sanft und schön. Eine große Freude für mich. Vielen herzlichen Dank, Frau Huber.
Aus scheinbar verloren wird wieder unvergesslich

„Bilder auf der Intensivstation“
Diese Formulierung finde ich für meine Arbeit sehr treffend und freue mich, dass sie vom Journalisten auch als Überschrift für das Interview verwendet wurde.
Tatsächlich landen bei mir oft Bilder „Patienten“ mit diversen Beschädigungen, die auf den ersten Blick kaum noch zu retten sind. Dank jahrelanger Erfahrung und Wissen erwecke ich diese Schritt für Schritt wieder zum Leben.
Ich bedanke mich herzlich bei Peter Schuffelen und der Redaktion der Fachzeitschrift PHOTOGRAPHIE für das Interesse an meiner Arbeit und diesen ausführlichen Beitrag.
Wenn Sie das vollständige Interview lesen möchten, finden Sie es hier:


